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Gesangverein Bühl 1878 e.V.

Unser Verein

Unser Verein hat derzeit 48 aktive Sängerinnnen und Sänger sowie 111 passive Mitglieder.
Singen und Geselligkeit sind Gründe, im Gesangverein Bühl aktiv zu werden.
Schön dabei ist, dass Jung und Alt zusammenkommen und gleiche Interessen teilen.
So wird der Gesangverein einer wichtigen Funktion, nämlich den Kontakt zwischen den Generationen in Bühl zu erhalten, gerecht.
Auch die Liedauswahl spiegelt dieses offenen Bild vom Chor wider, singen wir doch von kirchlichen Messen über Gospels, von alten Volksweisen über moderne Chorliteratur ein breites Spektrum der Chormusik.

 

Kirchenchor
Bereits bei der Gründung des „Männergesangverein Bühl“ im Jahre 1878 war einer der Hauptzwecke der kirchliche Gesang. Während der beiden Kriege, lag der weltliche Gesang nahezu still. Die daheimgebliebenen Sänger erfüllten lediglich ihre Pflicht als Kirchsänger. Auch der Grabgesang wurde lange Zeit vom Kirchenchor übernommen. Bei kirchlichen Festlichkeiten wurden immer wieder größere Messen gesungen. Eine davon war die Osternachtsmesse am 10.4.1971. Sie wurde vom Süddeutschen- und Südwestfunk übertragen. Auch die Mozart Messe „Missa brevis et solemnis in C“ zum 100 jährigen Kirchweihfest am 14.12.2002 war eine gelungene Aufführung.  Somit ist der Kirchenchor der gleichzeitig auch Gesangverein ist, seit Jahrzehnten an der Gestaltung und Mitwirkung der Gottesdienste beteiligt. Dazu gehören unter anderem Weihnachten, Ostern, Erstkommunion usw. Für uns als Sängerinnen und Sänger bedeutet das immer wieder eine besondere Herausforderung.

 

Kinderchor damals
Im Januar 1980 beschloss die Vereinsleitung des Gesangsvereins etwas für die Nachwuchsförderung zu tun und gründete einen Kinderchor. Schon bald entwickelte sich der Chor zu einem festen Bestandteil des Gesangvereins und des Bühler Dorflebens. Sein Können präsentierte der Kinderchor unter anderem an Konzerten des Gesangvereins, auswärts bei Kinder- und Jugendchortreffen und bei Krippenspielen an Weihnachten. Zu den Höhepunkten, an die sich bestimmt noch viele erinnern können, gehört das Potpourri „Seefahrt nach Rio“, die „Heinzelmännchen zu Köln“ und das „Westernmedley”. 1987 wurde der Chor in einen Kinder- und einen Jugendchor geteilt, um den unterschiedlichen Wünschen und Anforderungen der Kinder und Jugendlichen gerecht zu werden.
Anfang der 90er Jahre musste der Kinderchor leider mangels Interesse und aus Kostengründen eingestellt werden. Außerdem wollte die Vereinsleitung dem neu gegründeten Schulchor keine Konkurrenz machen.

Kinderchor heute
Nach mehreren Jahren Pause entschied sich der Gesangverein für die neuerliche Gründung eines Kinderchors. Die Singbande begann im Juni 2002 mit ihren Proben. Da man aber dem Schulchor nach wie vor nicht in die Quere kommen will, ist der Chor erst für Kinder ab 9 Jahren. Zum Probenprogramm gehört nicht nur Singen, sondern auch Rhythmik und Tanz. Da der Chor noch sehr jung ist, hatten die Sängerinnen und Sänger noch nicht viele Gelegenheiten ihr Können unter Beweis zu stellen. Dass aber durchaus Talent vorhanden ist, zeigten die Kinder an der Adventsfeier und an der Gesangvereinsfasnet. Am Jubiläumskonzert werden sie ihren ersten großen Auftritt haben. Die Kinder proben jeden Dienstag von 17.30- 18.30 Uhr (9 -13 jährige) und von 18.30- 19.30 Uhr (13 -18 jährige). Weitere junge Tanz- und Gesangstalente sind herzlich willkommen.

 

Beerdigungschor
Grabgesang gab es bereits 1959, vermutlich auch schon früher. Damals übernahm der Kirchenchor den Grabgesang. Am 16. Januar 1982 wurde dann der Beerdigungschor unter der Leitung von Berthold Lohmüller gegründet. Man wollte den traurigen Anlass mit schönem Gesang umrahmen. Wenn man die Chronik des Gesangvereins liest, wird nur Lob über den Beerdigungschor erteilt. So sagte Pfarrer Schweizer einmal, dass Auswärtige Besucher sehr angetan über den Grabgesang sind und der Chor einen hohen Stellenwert im Ort habe, auch liturgisch. Mindestens einmal sang der Chor auswärts und kam auch dort gut an. Als Berthold Lohmüller 1997 den Beerdigungschor aufgab, übernahm Maria Herth die Leitung. Heute ist der Beerdigungschor fester Bestandteil in unserem Gemeindeleben und nicht mehr wegzudenken.

 

Theatergruppe
1984 beschlossen einige am Laienspiel interessierten Mitglieder der Narrenzunft und des Gesangvereins eine alte Bühler Tradition wieder aufleben zu lassen:

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in Bühl regelmäßig am 2. Weihnachtsfeiertag Theater gespielt. Ein Anlass war bald gefunden: Man könnte doch die gemeinsame Adventsfeier mit Sketchen auf-lockern. Gesagt, getan! Das Publikum war so begeistert, dass man im Jahr darauf beschloss zwei kürzere Theaterstücke aufzuführen. Inzwischen ist das Theater vor der Adventszeit  ein fester Bestandteil des Bühler Dorflebens geworden und hat immer wieder neue Schauspieltalente hervorgebracht.

Bei der Auswahl der Stücke wurde nicht immer alles eins zu eins übernommen, sondern durchaus auch eigene Ideen verwirklicht. Der Höhepunkt der Eigenkreationen war dann im Jahr 2000, als ein von Maria Herth komplett selbstgeschriebenes Stück im Bühler Schlosssaal uraufgeführt wurde.

Das wurde bisher zum Besten gebracht:

1985 „Wahrheit, Liebe, Kraft und Tempo“, „Die Feuerwehrsitzung“

1986 „Familie Hannemann“

1987 „Uffs Altatoil“ Beitrag zum Bühler Dorfabend.

1988 „Die Pfarr-Äpfel“: Paul Schlotterbeck verliert ganze Fuhre  “Pfarr-Äpfel” und muss für Ersatz sorgen.

„D’r Bechfatzke“: Die Liebe zwischen einer Schuhmachertochter und dem Sohn des Schreinermeisters droht wegen den Streitereien der Eltern in die Brüche zu gehen.

1989 „Der Meisterboxer“: Zur Diät verdonnerter Ehemann gibt sich als Meisterboxer aus, um seiner Rohkostmisere zu entfliehen.

1990 „Alois, wo warst du heute Nacht?“: Zwei reifere Ehemänner im zweiten Frühling.

1991 „Der Ehestreik“: Neue Bedienung im „Bären“ bringt die männlichen Dorfbewohner durcheinander. Deren erbosten Ehefrauen beschließen sich zu wehren und treten in Ehestreik

1992 „Mama macht mobil“: Brave Ehefrau mutiert zur Karrierefrau. Ehemann und Sohn fühlen sich vernachlässigt.

1993 „Der Gockel-Krieg“: Ein Gockel bringt mit seinem mitternächtlichen Geschrei ein ganzes Dorf in Aufruhr.

1994 „Die Liebesbeichte“: Nach 14 Jahren kehrt Hermann aus Amerika zurück  verliebt sich in seine Pflegeschwester. Diese soll aber schon ihren alten Vormund heiraten.

1995 „Der Heiratsschwindler“:  In einem Hotel kommt es zu einigen Verwicklungen um einen vermeintlichen Heiratsschwindler und ein paar Damen, die keine sind.

1996 „Familienkrach im Doppelhaus“: Schon fast vergessene Jugendsünden holen die Ehepaare Wacker und Rauscher wieder ein, als ihre Kinder verkünden heiraten zu wollen.

1997 „Bleib cool, Mama!“: Generationenkonflikt im Hause Bröselmaier: Der Sohn kann es seinem Vater einfach nicht recht machen!

1998 „“Renn, Oma, renn!“: Ein Flohmarkt verändert das Leben mehrerer Dorfbewohner.

1999 „Kein Auskommen mit dem Einkommen“: Aus Geldknappheit vermietet ein Rentnerehepaar ein und dasselbe  Zimmer an zwei Personen gleichzeitig.

2000 „Jubiläum beim Frauenbund“: Genervte Ehemänner beschließen ihren Frauen die nur noch an das bevorstehende Frauenbundjubiläum denken, eine Lektion zu erteilen.

2001 „Urlaub furioso“: Fritz Häberle möchte ein paar Tage mit seiner Tochter in seinem Ferienhaus in Italien ausspannen. Doch aus dem erhofften Urlaub wird nichts, weil die Ehefrau ohne sein Wissen das Haus schon an die Nachbarn vermietet hat.

2002 „Voll guat druff“: Drei junge Paare in einer Wohngemeinschaft und ihre typischen Probleme.

Man darf sich auch zukünftig auf tolle Aufführungen freuen.

 

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