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20. August 1878
Oberlehrer Pauli gründet den Männergesangverein Bühl mit Zachäus Raidt, Jakob Raidt, Lambert Sailer, Albert Merk, Nikolaus Leukart, Christian Raidt, Bartholomäus Kessler, Andreas Raidt, Mathias Hönle, Christian Raidt (Gipser), Adolf Bisinger, Pankraz Hönle, Wilhelm Merk, Andreas Weber, Josef Lohmüller, Moritz Hönle, Wilhelm Hönle, Anton Leukart, Gottlieb Merk, Johann Raidt, Vereinsdiener Alois Weber.
1903 Fahnenweihe und 25–jähriges Jubiläum. Inzwischen hatte der Männergesangverein Bühl bereits 38 Stimmen.
1908 Oberlehrer Pauli verstarb mit 58 Jahren. Er wurde am 10. September 1849 in Wurmlingen, Kreis Tuttlingen geboren und starb am 5. April 1908.
1914 – 1918 Erster Weltkrieg. Es gab keinen weltlichen Gesang, lediglich kirchlichen Gesang mit den daheimgebliebenen Sängern.
1921 Silberne Medaille beim Gausängerfest in Tuttlingen. II. B-Preis unter Leitung von Dr. Bumiller für das Lied „Im Felde des morgens Früh“.
1923 Wertungssingen in Freudenstadt. Note “sehr gut” mit dem Lied „Duftet die Lindenblüt“ unter Leitung von Lehrer Haile.
1924 1. Preis beim Gauliederfest in Trossingen mit dem Lied „Das Blümchen Liebe“ unter der Leitung von Lehrer Haile. Anmerkung: Früher wurden häufig Preissingen / Wertungssingen veranstaltet. Heute ist das eher selten.
3. Juni 1928 50-jähriges Jubiläum unter Mitwirkung der örtlichen und auswärtigen Vereine.
1930 Silberne Medaille im höheren Chorgesang beim Gauliederfest in Rottenburg unter Leitung von Lehrer Haile mit dem Lied „Brückenzoll“.
1939 Ausbruch des 2. Weltkrieges. Der Chorgesang lag nahezu still. Die daheim gebliebenen erfüllten ihre Pflicht als Kirchsänger.
1947 Vorstand Hugo Lohmüller sen., Chorleiter Haile und die anderen Sänger legten den Grundstein zum Neuaufbau des Vereins.
25. Juni 1948 Der Verein wurde durch die französische Militärregierung genehmigt.
1951 Aus Mangel an männlichen Mitgliedern wurde ein gemischter Chor unter Hauptlehrer Sauter ins Leben gerufen. Zu den Sängerinnen, die von Anfang an dabei waren, gehörten: Hilde Bisinger, Elfriede Hauser, Hermine Hönle, Rosina Lohmüller, Anna Weber, Elisabeth Baur, Elisabeth Bisinger, Zita Effinger, Brunhilde Herrmann, Blandina Heusel, Maria Hönle, Fina Kessler, Julia Lohmüller, Julia Raidt, Martha Raidt, Katharina Herth.
7. – 9. Juli 1952 Das 75-jährige Jubiläum wurde um ein Jahr vorgezogen, weil der Liederkranz Kiebingen im selben Jahr (1953) sein 100-jähriges Jubiläum feierte.
1959 wurde erstmals wieder beim Fronleichnamsfest gesungen.
2. Oktober 1960 Familiennachmittag im Schützenhaus. Vorstand Lohmüller hob die Sängerinnen, die seit der Gründung des gemischten Chors dabei sind, hervor und belohnte sie mit einer Tafel Schokolade und einem Tortenstück.
4. Februar 1961 Bereits in den 60er Jahren feierte der Gesangverein seine berühmten Fasneten.
1962 Der Gesangverein und Frauenchor hat 66 Mitglieder.
17. Januar 1965 Silbernes Priesterjubiläum von Pater Alois Raidt. Der Gesangverein sang die Messe „Missa in G“ und „Lobet den Herren“.
15. Januar 1966 Jahreshauptversammlung im Bühler Schulhaus. Es wurde die Frage diskutiert: Männerchor oder Gemischter Chor.
1967 Der Aktuelle Mitgliederstand betrug: 50 Frauen, 30 Männer, 8 Ehrenmitglieder. Eine Chorgemeinschaft Rottenburg der Gesangvereine Bühl, Hirschau, Kiebingen, Kilchberg und Rottenburg wurde gegründet.
3. Dezember 1967 In Bühl wurde erstmalig ein Blumenschmuckwettbewerb veranstaltet. Zur Verschönerung des Abends sang der Gesangverein einige Lieder.
19. Mai 1968 Erstes Sängertreffen der neu gegründeten Chorgemeinschaft Rottenburg in Bühl.
28. Februar 1970 Der Männergesangverein mit Frauenchor wird in „Gesangverein Bühl“ umbenannt.
10. April 1971 Osternachtsfeier und Einweihung der gelungenen Renovierung unserer Kirche. Die Ostermesse wurde vom Süddeutschen- und Südwestfunk aufgenommen und übertragen. Der Gesangverein und Kirchenchor sang „Christ ist Erstanden“
5. Februar 1974 Es wurde beschlossen, den Gesangverein ins Vereinsregister eintragen zu lassen.
1975 Jetzt hatte der Gesangverein bereits 100 Mitglieder.
14. Mai 1977 Gemeinsames Frühjahrskonzert mit dem Musikverein Bühl.
18. Juni 1977 Soziales Singen in der Neurologischen Klinik.
11. April 1978 Rundfunkaufnahme des Gesangverein Bühl. Diese wurde am 17. Juni 1978 mit weiteren Beiträgen der Bühler Vereine ausgestrahlt.
23. – 26. Juni 1978 100 jähriges Jubiläum des Gesangverein Bühl.
1980 Gründung eines Kinderchores.
14. – 15. Juni 1980 Einweihung des Bühler Rathaus-Platzes. Der Gesangverein und der Musikverein übernahmen die musikalische Gestaltung.
30. Mai – 1. Juni 1981 30-jähriges Bestehen des gemischten Chores. Gefeiert wurde am Samstag mit einem Konzert in der gut besuchten Turnhalle und am Sonntag mit einem Festgottesdienst, Frühschoppenkonzert und Gastchören.
16. Januar 1982 Die Frauen des Gesangverein Bühl bildeten einen Beerdigungschor unter der Leitung von Berthold Lohmüller.
28. – 29. August 1982 Ausflug nach Buhl im Elsass. Gleichzeitig Grundsteinlegung einer Freundschaft. Bei diesem Ausflug wurde die „Trockene Kehle“ gegründet und hatte ihren 1. Auftritt.
13. November 1983 Zusammen mit dem Musikverein Bühl umrahmt der Gesangverein den Volkstrauertag.
15. Dezember 1984 Weihnachtsfeier mit Gesang- und Theateraufführung zusammen mit der Narrenzunft Bühl im Schloss-Saal. Dies war der Anfang der heutigen Theaterabende, die alljährlich im November im Schlosssaal Bühl stattfinden.
19. Mai 1985 1. Kirchenkonzert vom Gesangverein und Kirchenchor Bühl. Der Erlös wurde an die Kirche gespendet.
5. Dezember 1986 1. Adventsfeier (Nikolausfeier) mit öffentlichem Singen auf dem Rathausplatz. Anschließend Adventsfeier im Gemeindesaal.
4.– 5. Juni 1988 110 Jahre Gesangverein Bühl. Konzertabend mit Ehrungen. Es wurde ein Potpourri aus Leon Jessels „Schwarzwaldmädel“ aufgeführt.
18. Dezember 1988 Gastspiel der Theatergruppe in Dettingen.
19. Mai 1990 10 Jahre Kinder- und Jugendchor Bühl. Eine szenische Kantate über die „Heinzelmännchen zu Köln“ wurde vorgetragen.
30. Juni 1991 Offenes Singen auf dem Bühler Schulhof nach dem Gottesdienst.
12. Oktober 1991 40 Jahre gemischter Chor. Herbstsingen im Schlosssaal.
28. Juni 1992 Treffen aller Kinderchöre aus dem Uhlandgau. Es traten 16 Kinderchöre im Schlosssaal auf.
1. Mai 1993 1. Beetenfest auf dem Bühler Schulhof.
24. Oktober 1993 115 Jahre Gesangverein Bühl. Geburtstagskonzert im Schlosssaal. Der Gesangverein sang unter anderem 2 Lieder in Begleitung des Musikverein Bühls.
5. November 1994 Liederabend in der Hepper Turnhalle. 10 Vereine der Chorgemeinschaft traten auf.
20. Januar 1996 Der Gesangverein Bühl beschließt, den früheren Farrenstall zu einem Sängerheim umzubauen.
6. Juli 1996 Konzert und Wiedereröffnung der frisch renovierten Sankt Pankratius Kirche.
21. März 1998 Es wurde mit dem Bau des neuen Vereinsheims begonnen.
1998 Der Gesangverein hat 133 Mitglieder, 46 aktive und 87 passive.
September 1998 Nach nur 6 Monaten Bauzeit erfolgte der Umzug ins Sängerheim.
19. / 20. Juni 1999 Einweihung des Sängerheims verbunden mit einem „Tag der offenen Tür“.
12. September 2002 Neuer Chor „Singbande“ wurde gegründet. Für Teenies und Jugendliche ab 10 Jahren.
14. Dezember 2002 100-jähriges Kirchweihfest der St. Pankratius Kirche in Bühl. Es wurde die Mozart Messe KV 259 gesungen.
Juli 2003 Heute hat der Gesangverein 159 Mitglieder, davon 48 aktive und 111 passive.
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